Ihr Schutz vor dem Ausfall wichtiger Schlüsselpersonen

Das Ausscheiden Ihrer wichtigsten Mitarbeiter durch Krankheit oder Tod lähmt den Geschäftsbetrieb Ihres Unternehmens. Diese Lähmung verursacht finanzielle Probleme. Gegen diese Probleme können Sie sich schützen. Die Absicherung Ihrer Keymen ist ein existenzieller Baustein im Absicherungskonzept Ihrer Firma

Wer ist ein Keyman?

Als Keymen bezeichnet man Mitarbeiter eines Unternehmens, die aufgrund ihres Wissen, ihrer Qualifikation, ihrer Erfahrung oder ihrer Kontakte nur schwer für das Unternehmen ersetzbar sind. Das können sowohl Geschäftsführer, Führungskräfte oder aber auch Gesellschafter oder Spezialisten sein.

Warum ist eine Keyman-Absicherung sinnvoll?

Fällt eine der obig genannten Personen durch schwere Krankheit oder Tod langfristig oder dauerhaft aus, können dem Unternehmen schnell große finanzielle Verluste bis hin zur Existenzfrage drohen. Mit dem „Krisenkapital“ (=Versicherungsleistung bei Tod oder schwerer Krankheit) aus einer Keymanpolice können rückgehende Aufträge aufgefangen, Erben eines Gesellschafters ausbezahlt oder ein potenzieller Nachfolger von einem Konkurrenten abgeworben werden.

Gegen was kann abgesichert werden?

Bei der Absicherung von Schlüsselkräften im Unternehmen, wird in der Regel nur zwischen langfristigem Ausfall (schwere Krankheit) und dauerhaftem Ausfall (Tod) der Mitarbeiter unterschieden.

Vorsorge für schwere Krankheiten

Erhebungen des Robert-Koch-Instituts haben ergeben, dass jährlich fast 1 Mio. Menschen an Krebs erkranken oder einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Dabei sind fast 70% der Betroffenen zwischen 31 und 60 Jahren alt, fast alle von Ihnen waren Angestellte, Selbstständige oder Freiberufler. Das Risiko schwer zu erkranken ist in dieser Altersgruppe somit fast zehn Mal so hoch, wie das Risiko zu sterben. Die Versicherungssparte die diese Risiken absichert ist verhältnissmäßig neu und wirde erst 1993 in Deutschland als Versicherungsform zugelassen. Versicherbare Krankheiten sind u. a.: Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Bakterielle Meningitis.

Vorsorge für den Todesfall

161.267 Personen im Alter zwischen 30 und 67 Jahren sind im Jahr 2011 laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes verstorben. Dies zeigt, das der Tod kein Alter kennt und man das unerwartete Ableben eines Mitarbeiters in Schlüsselposition als greifbares Problem akzeptieren muss. Der Todesfall kann beispielsweise mit einer Risikolebensversicherung abgedeckt werden. Es gibt zudem Versicherungsoptionen die eine vorgezogene Auszahlung vorsehen wenn der Versicherte eine diagnostizierte Lebenserwartung von weniger als 12 Monaten hat. Insbesondere im Rahmen der Keyman-Absicherung kann dies eine interessante Möglichkeit sein dem betroffenen Unternehmen frühzeitig finanzielle Mittel z.B. für die Suche einer Nachfolge zur Verfügung zu stellen.